Volles Haus bei „offener Tür“

Am Freitag, 7. Oktober 2011 war es endlich so weit: Die Schüler der Carlo Schmid Schule konnten ihre neuen Räume der Öffentlichkeit präsentieren. Und die Eltern und Freunde waren sich einig – die modernen Klassenzimmer in historischem Ambiente sind ein optisches Highlight. Parkettböden und hohe, lichtdurchflutete Räume und Gänge in der ehemaligen Schmuckfabrik im „Kollmar & Jourdan-Haus“ machen aus der neuen Carlo Schmid Schule ein Schmuckstück, das beste Voraussetzungen für Lernen und Kreativität bietet.

Besonders Stolz ist Schulleiterin Liane Bley auf das Engagement der Schüler und Lehrer, das den Erfolg der Eröffnungsfeier garantierte: „Die Schüler nutzten die vergangenen Wochen nicht nur, um ihre neuen Klassen und Lehrer kennen zu lernen, sie befassten sich auch intensiv mit der Geschichte des Gebäudes und der Einzigartigkeit ihrer Schule“, freut sich Bley. Die Schüler des kaufmännischen Berufskollegs I etwa betonten ihre multikulturelle Klassengemeinschaft, indem sie kulinarische Köstlichkeiten aus ihren Herkunftsländern den Besuchern anboten. Schüler des Berufskollegs zur Erlangung der Fachhochschulreife recherchierten im Stadtarchiv und zeigten die wechselvolle Geschichte des „Kollmar & Jourdan-Hauses“.

Von 14 Uhr ab konnte sich das Publikum den neuen Lern- und Lebensraum anschauen. Und davon wurde auch rege Gebrauch gemacht. Bis zum offiziellen Ende um 19 Uhr nahmen Interessierte die neue Wirkungsstätte der Lehrer und Schüler in Augenschein. Dass der ehemalige Tanzsaal einer Tanzschule geradezu ideal für kreatives Denken ist und zu geistigen Höchstleistungen animiert, bekam auch Fachbereichsleiter Dr. Andre Stuber öfter zu hören: „Die Carlo Schmid Schule kann sich im Jugendstil-Ambiente als kleines Juwel in der Pforzheimer Schullandschaft behaupten. Bei vielen Eltern war im direkten Gespräch daher auch zu erkennen, dass sie selbst gerne ihre Schulzeit in einem solch schönen historischen Umfeld verbracht hätten“, erklärt Stuber schmunzelnd.